Okt 10th, 2018

Das schweizerische Batterietechnologie-Unternehmen Innolith AG („Innolith“) hat sich die kommerzielle Nutzung einer innovativen Batterietechnologie-Plattform zum Ziel gesetzt, um die weltweiten Herausforderungen in Stromversorgungsnetzen zu meistern. Die Batterien bieten geringe Kosten pro Zyklus und können die Stromnetze gegen Blackouts stabilisieren, die Integration erneuerbaren Energien unterstützen, das Laden der rasch zunehmenden Flotten von Elektrofahrzeugen ermöglichen und eine zuverlässige Stromversorgung in energiearmen Ländern sicherstellen.

Die in Basel (Schweiz) ansässige Innolith AG hat ihre wichtigste Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Bruchsal (Deutschland), wo 60 Chemiker, Ingenieure und Techniker die neue Batterie-Plattform perfektioniert haben.

Die Batterien von Innolith verwenden einen unkonventionellen anorganischen Elektrolyten, der eine wesentlich höhere Haltbarkeit bietet, vor allem aber auch sicherstellt, dass die Batterien grundsätzlich nicht entzündlich und damit sicher sind. Im Gegensatz dazu haben

organische Lithiumionen-Batterien nur eine begrenzte Lebensdauer und haben bereits mehrere Brände in Consumer-Produkten und Stromnetz-Anwendungen verursacht.

Die Technologie von Innolith hat sich bereits beim Einsatz eines Prototypen in einem Stromnetz in den USA bewährt, wo die Innolith-Batterien eine hohe Leistung liefern und eine sehr lange Lebensdauer von über 50.000 Zyklen bieten. Dies bedeutet, dass die Batterien zu einem Bruchteil der Kosten pro Zyklus im Vergleich zu herkömmlichen Lithiumionen-Batterien arbeiten und dabei die hohe Leistung und die hohen Zykluszahlen für die Stromnetz-Regelung liefern.

„Die Lithiumionen-Batterietechnologie, die ursprünglich für Konsumelektronik-Produkte entwickelt wurde, ist weltweit für große Stromnetz-Batterieanwendungen angepasst worden. Aber die heutigen Lithiumionen-Batterien erreichen nur eine begrenzte Zahl von Ladezyklen und bringen ein inhärentes Brand- oder Explosionsrisiko mit sich“, erläutert Alan Greenshields, Vorstandsvorsitzender der Innolith AG. „Was die Welt braucht, ist eine sichere Batterie, die über zigtausend Zyklen einsetzbar ist und dabei weiterhin die benötigte Leistung liefert. Innolith hat eine solche Batterie realisiert, die von externen Labors in einer anspruchsvollen Anwendung auf Herz und Nieren geprüft wurde.“

Die Produktion der Innolith-Batterien soll mit Produktionslinien-Tests im kommenden Jahr 2019 aufgenommen werden, und die Massenproduktion soll 2020 anlaufen. Die Fertigung und die Automatisierung der Produktionslinien werden von ausgewählten, spezialisierten Partnern übernommen. Greenshields sagte dazu: „Die Batterieherstellung ist eine ausgereifte Industrie, so dass die Zellenmontage von Fertigungsexperten übernommen werden sollte, die ihre Fähigkeiten und Erfahrung einbringen können, um hohe Qualität zu niedrigen Kosten zu realisieren. Hierzu wird Innolith mit Marktführern zusammenarbeiten und sich selbst auf seine Kernkompetenzen in Forschung und Entwicklung, Produktdesign und Spezialchemie konzentrieren.“

„Der Bedarf an leistungsstarken, langlebigen und sicheren Batterien ist zweifellos vorhanden“, sagte Sergej Buchin, CEO der Innolith AG. „Unsere Aufgabe ist es, die Technologie in die Großserienfertigung umzusetzen, und dieser Prozess ist schon weit

fortgeschritten. Wir liegen im Zeitplan, um die Massenfertigung der Hochleistungsbatterien von Innolith bis 2020 zu beschaffen. Darüber hinaus arbeitet unser Team von Wissenschaftlern an neuen Generationen anorganischer Batterien, die erhebliche Performance-Verbesserungen versprechen.“

Innolith wird seine Batterien über spezialisierte Systemintegratoren und Distributionspartners vermarkten. Das Unternehmen wird außerdem mit staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen zusammenarbeiten, um Innolith-Batterien als sichere und langfristige Lösung zu installieren, um die Kraftstoffeffizienz herkömmlicher Stromerzeugungsanlagen zu verbessern und erneuerbare Energien in Entwicklungsländern einzubeziehen.

Über Innolith

Innolith ist ein Energietechnologie-Unternehmen mit Sitz in Basel (Schweiz), das erstmals eine anorganische Batterietechnologie-Plattform für die Realisierung leistungsstarker, langlebiger und sicherer Batterien entwickelt hat. Innolith führt Grundlagenforschung in seinen Labors in Bruchsal (Deutschland) durch. Die Technologie des Unternehmens wird bereits in den USA im Stromnetz von PJM zur Frequenzregelung eingesetzt.

Weitere Informationen:

Julian Tanner

Julian.tanner@innolith.com

+44 7733 717 995